Unbekannte Session
Kapitel Bedingungen des Gebets: Weiter mit 9 Bedingungen des Gebets: Bedingung Nr.8: Ausrichtung zur Qibla Man muss sofern wie Möglich in Richtung Qibla stehen (Konsens), Allah sagt "Wir sehen ja dein Gesicht sich (suchend) zum Himmel wenden. Nun wollen Wir dir ganz gewiß eine Gebetsrichtung zuweisen, mit der du zufrieden bist. So wende dein Gesicht in Richtung der geschützten Gebetsstätte! Und wo immer ihr seid, wendet eure Gesichter in ihrer Richtung! Diejenigen, denen die Schrift gegeben wurde, wissen sehr wohl, dass dies die Wahrheit von ihrem Herrn ist. Und Allah ist nicht unachtsam dessen, was sie tun." (Quran) Die Ahlul Ilm unterscheiden zwei Situationen in Bezug auf die Ausrichtung zur Qibla -1.Unmittelbar davor: Diese Person ist dazu angehalten sich mit seinem Ganzen Körper so auf die Qibla auszurichten so das er nicht außerhalb steht. Also sie direkt angucken und wenn man eine Linie ziehen würde müsste sie direkt die Kaaba treffen. -2.Wenn die Qibla nicht sieht, also weiter entfernt: Für denjenigen der entfernt ist oder sich ein Hindernis befindet, dann ist die Bedingung erfüllt, wenn man sich in Richtung der Kaaba ausrichtet auch wenn man nicht direkt eine Linie ziehen würde und die Kaaba treffen würde damit. Die generelle Richtung muss stimmen. Der Prophet (ﷺ) sagte: "Alles was zwischen Westen und Osten ist, ist die Qibla (also Richtung Norden)." -- Dieser Hadith gilt aber für die Leute in Medina. Ausgenommen von dieser Pflicht "Wenn man dazu die Möglichkeit hat" (Matn) -1.Beim freiwilligen Reise Gebet, kann man in jede beliebige Richtung beten, solange man auf einem Reise Mittel ist und nicht wenn man steht. (Auch für die täglichen Sunnah Gebete) Der Grund ist das die Reise ohne hin eine Erschwernis ist und deswegen ihn Erleichterungen treffen und der Gesetzgeber will ihn Gottesdienstliche Möglichkeiten bieten ohne die Reise zu behindern. Das gilt sowohl für jemanden der Läuft oder auf einem Transportmittel und nicht das er steht. Jedoch sollte er das Gebet in Richtung Qibla öffnen wenn möglich. bei dem zu Fuß gehenden muss die Eröffnung, Ruk´u und Sujud in Qibla sein. Es darf aber keine verbotene Reise sein. -2.Gebet in Situation bei Lebensgefahr Bei den Schlacht Gebeten. -3.Wenn man an einem Ort ist, wo niemand einem mit Gewissheit die Qibla weisen kann, guckt man anhand der vorhandenen Mittel. Also nach bestem Wissen und Bemühungen die Qibla ermitteln. Wenn sich nachdem Gebet herausstellt das die Richtung falsch war muss man das Gebet nicht wiederholen, denn der Vorgang war zulässig. Und die zweite Erkenntnis wird in der Regel auch nur eine Vermutung sein. Bei zivilisierten Orten schätzt man nicht, denn dort kann man sich an Moschee orientieren oder Leute fragen und danach fragen die sicher wissen in welche Richtung. Sollten man dies nicht tuen und in eine Flasche Richtung bete ist das Gebet ungültig. Bedingung Nr.9: Die Absicht Jede Bedingung kann entfallen, jedoch kann die Bedingung der Absicht niemals entfallen. Der Ort der Absicht ist das Herz, und die Niyyah wird definiert damit: "Der Entschluss eine bestimmte Handlung zu vollziehen." Beispiel, jemand sieht das Gebet steht an und muss Wudu machen dann steht der auf um ins Bad zu laufen, dann muss er nichts weiteres zu tuen denn das aufstehen um ins Bad zu gehen ist schon die Absicht. Deswegen entsteht auch nie die Situation das man bei der Absicht zweifelt, denn er weiß ja warum er da steht. Wenn er beim Dohr steht und er ist sich im klaren der Gebetszeit, dann ist dies seine Absicht. Bedingungen der Abicht -1.Islam -2.Verstand -3.Tammiz Im Madhab der Hanabila ist das leise aussprechen der Niyyah trotzdem erwünscht (so wie man das leise Gebet betet) in jeder Tat, das laute aussprechen ist bei allen Madhaib nicht erwünscht (so wie man das laute Gebet betet). Die Zeit der Gebets Absicht: -"Vor der Ibadah oder ganz knapp davor oder zeitgleich." (Matn), während oder vor dem Sprechen des Takbiratul Ihrams die Absicht zu kennen welches Gebet man betet, und das vorzüglichste ist es mit/während des Takbiratul Ihrams zu tuen. Wenn man sich in der Gebets Absicht verirrt muss man es neu ansetzten, aber Versprecher sind nicht schlimm sondern das was im Herzen ist zählt. -1.Die Absicht/Entschlossenheit einer Handlung zu unterbrechen, bricht die Handlung. Yani wenn man sich beim Fasten dazu entschließt nicht mehr zu fasten, fastet er nicht mehr. -2.Die Absicht/Entschlossenheit eine Sache zu tuen die die Handlung ungültig macht bricht die Handlung aber nicht. Yani wenn man sich entschließt während dem Fasten etwas zu essen bricht es das Fasten nicht bis man es vollzieht. Diese zwei Sachen gelten für jede Ibadah.
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